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Tag der Wohnungslosen

Träger der Wohnungslosenhilfe danken für Unterstützung

„Die große Anteilnahme und Unterstützung der Bonner Bevölkerung für Wohnungslose hat uns überwältigt“, sagte Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider am bundesweiten Tag der Wohnungslosen (10. September) in einem Pressegespräch. „Die vielen Spenden und Unterstützungen in verschiedenster Art und Weise haben uns Mut gemacht, Hoffnung gegeben und uns in unserem Tun gestärkt“, fasste Schneider zusammen. Die drei Bonner Träger (Caritasverband für die Stadt Bonn e.V., Haus Maria Königin und Verein für Gefährdetenhilfe) hatten zusammen die Plakataktion mit dem Titel „MITeinander in Zeiten von Corona“ gestartet, um allen Bonnerinnen und Bonnern, die in Zeiten der Corona-Pandemie wohnungslose  Menschen auf vielfältige Weise unterstützten, ihren Dank aussprechen. 

Ein Dank ging auch an die Stadt Bonn, die mit ihren Einrichtungen pragmatisch und mit Augenmaß mit den Trägern kooperiert habe und jederzeit erreichbar gewesen sei, um schnelle Lösungswege in der akuten Situation zu erarbeiten.

 

„Die große Hilfs- und Unterstützungsbereitschaft haben geholfen, die Lebenssituation der wohnungslosen Menschen abzusichern“, so die Träger der Wohnungslosenhilfe.

 

Gleichzeitig machten sie auf die Lebenswirklichkeit von Menschen in Wohnungsnot aufmerksam. Laut Wohnungsnotfallstatistik des Landes NRW aus 2019 wurden am Stichtag 30. Juni 2019 genau 1.496 wohnungslose Frauen und Männer erfasst und betreut. D.h., jeder 220igtste Bonner war wohnungslos. Wohnungslosigkeit bedeutet z.B., ohne Obdach zu sein, bei Bekannten ohne gesichertes Mietverhältnis zu leben, in Behelfsunterkünften unterzukommen, in städtischen Notunterkünften untergebracht zu werden oder in Hilfseinrichtungen der Wohnungslosenhilfe zu wohnen. 

„Die hohe Anzahl wohnungsloser Menschen gibt einen Hinweis darauf, dass es an bezahlbarem Wohnraum mangelt“, so die Träger. Fehlender Wohnraum führe dazu, dass die Mieten steigen. Selbst Haushalte mit mittleren Einkünften hätten Schwierigkeiten, eine bezahlbare menschenwürdige Wohnung zu finden. Im Zusammenhang mit den steigenden Mieten stiegen auch die Mietbelastungsquoten der Haushalte. Immer größere Anteile der Einkommen müssten für die Mieten aufgebracht werden. 

„Mehrere tausend preisgebundene öffentlich geförderte Wohnungen müssen in den nächsten Jahren in Bonn gebaut werden, um diese Situation spürbar zu entschärfen“, forderte Caritasdirektor Schneider. In Zeiten von Corona verschärfe sich die Situation für wohnungslose Menschen noch einmal erheblich.

Auch für die Mitarbeiter-Teams der Caritas-Wohnungslosenhilfe war die die große Unterstützung der Bonner Bevölkerung eine wertvolle Erfahrung: „Wir haben eine tragfähige, intensive solidarische Verantwortungsgemeinschaft erlebt, die uns durch diese schwere Zeit getragen hat“, so Gerhard Roden, Leiter der Caritas-Wohnungslosenhilfe. „So konnten wir sicherstellen, dass unsere Menschen teilhaben konnten, nicht in existentielle Nöte geraten sind und sich nicht infiziert haben.“