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Bei zweitem Lockdown: Eltern und Kinder im Blick haben!
23.06.2020 - Netzwerk Frühe Hilfen: Erste Online Umfrage zu Corona - 4335 Eltern - 90.000 Antworten 
90.000 Euro: Unbürokratische Hilfe für Familien in Not
16.06.2020 - ROBIN GOOD überwältigt von Not und Spendenbereitschaft – 2400 Lebensmittelgutscheine ausgegeben – Dank an Aktion Mensch und Spender*inne
20 Jahre Radstation - Caritas-Einrichtung feiert Jubiläum
03.06.2020 - Servicestation rund ums Fahrrad und Lernwerkstatt für benachteiligte Jugendliche 
Caritas-Altenheime ab Montag, 11. Mai wieder für Besucher geöffnet
11.05.2020 - Eingeschränkte Besuchszeiten – Voranmeldung - strikte Hygieneregeln 
Netzwerk Frühe Hilfen startet Online-Umfrage 
01.05.2020 - Leben in Coronazeiten – Auswirkungen und neue Hilfeansätze für Familien
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03.04.2020 - Das CaTz der Caritas - auch in Corona-Zeiten für psychisch Kranke geöffnet 

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An die vergessenen Kinder denken

Update unterstützt Kinder aus suchtkranken Familien auf besondere Weise

Die Folgeerscheinungen der Pandemie sind für die meisten Menschen auf unterschiedliche Art und Weise schlimm. Kinder aus suchtkranken Familien müssen dabei oft besonders leiden, weil die Einschränkungen, die sich aus Lock Down und Kontaktverboten ergeben, für Sie eine massive Zuspitzung der Situation bedeuten. Darauf macht update, Fachstelle für Suchtprävention für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von Caritas und Diakonie, aufmerksam.

 

Engmaschig begleitet

Im Rahmen der internationalen Aktionswoche von NACOA, der Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien (14.bis 20. Februar 2021), weist Einrichtungsleitung Marion Ammelung auf die besondere Situation hin: „Es ist uns ein großes Anliegen, diese Kinder und Jugendlichen, die durch die Suchtkrankheit ihrer Eltern schon schwerwiegenden Belastungen ausgesetzt sind, in der Corona-Krise engmaschig zu begleiten."

 

Kinder aus suchtkranken Familien sind deshalb besonders belastet, weil sie zum einen kaum die Fürsorge ihrer Eltern erfahren, und zum anderen, weil sie mit den psychischen Problemen und Existenznöten oder aggressivem Verhalten ihrer Eltern zurechtkommen müssen. Sie sind außerdem verstärkt gefährdet, selbst suchtkrank zu werden. In Zeiten von Corona kann die häusliche Enge zu psychischer Destabilisierung, vermehrtem Konsum psychoaktiver Substanzen und erhöhter Gewaltbereitschaft führen.

 

Eine stabile Anlaufstelle

Hier setzt die präventive und begleitende Arbeit der Ambulanten Flexiblen Hilfen von update an. Seit Beginn der Corona-Krise hält das Team von update die Gruppen- und Begleitungs-Angebote weiterhin aufrecht. Das Team versorgt 70 Kinder und Jugendliche und ihre Familien wöchentlich mit unterschiedlichen Beschäftigungs- und Unterstützungspaketen. Auch gab es Lebensmittelpakete mit Rezepten, als Ausgleich zu den fehlenden Mittagessen in der Schule, bzw. um die finanzielle Not wegen Kurzarbeit oder Arbeitsplatzverlust zu mildern. Bei der Übergabe der Tüten an der Haustür entsteht so zumindest ein kurzer Kontakt.

 

In digitalen Treffen können sich die betroffenen Kinder austauschen, Hilfen und Beratung vom update-Team erfahren, Anstöße zu Beschäftigung, Bewegung oder Kreativität und so ein Stück Tagesstruktur erhalten. „Wir wollen eine stabile und kontinuierliche Anlaufstelle für die Kinder und Jugendlichen sein. Dadurch können wir die suchtkranken Eltern entlasten und so zu einer weniger angespannten Situation im häuslichen Umfeld beitragen“, sagt Ammelung. Außerdem versuche man durch Spaziergänge mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und die Situation während des Lockdowns zu entzerren.

Die Unterstützungs- und Beschäftigungspakete wurden durch Spenden finanziert.

 

Kontakt und weitere Infos: Marion Ammelung, Tel. 0228 688 588 - 0.