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Kältehilfen für Bonner Obdachlose

Notübernachtungen haben Kapazitäten

In Bonn stehen glücklicherweise zahlreiche Anlaufstellen und Notunterkünfte für obdachlose Menschen zu Verfügung und auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn mit der Wohnungslosenhilfe funktioniert gut.

Wohnungslose Männer finden rund um die Uhr Zuflucht im Prälat-Schleich-Haus der Caritas in der Thomastraße 36. Eine weitere Unterkunft bietet der Verein für Gefährdetenhilfe (VfG) mit der Notunterkunft Haus Sebastian, Sebastianstraße 131. Auch die Stadtverwaltung betreibt eigene Notunterkünfte. Für das Haus Sebastian benötigt man eine Zuweisung. Diese gibt es tagsüber beim Amt für Soziales und Wohnen, Stadthaus, Berliner Platz 2, Etage 3C, montags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr. Auch die Gemeinsame Anlaufstelle Bonn Innenstadt (GABI) in der Münsterstraße 18 stellt bei Bedarf die Zuweisung aus.

Am Tag ist die Citystation eine wichtige Anlaufstelle, auch wenn der Aufenthalt drinnen aufgrund der Corona-Auflagen nicht möglich ist. Die Mitarbeitenden der Citystation verteilen jedoch warme Speisen und Getränke zum Mitnehmen. Das Café der Beratungsstelle des Vereins für Gefährdetenhilfe in der Quantiusstraße 2 hat in kalten Nächten sowie tagsüber geöffnet.

Diese Tagesangebote sind jetzt während des Lockdowns besonders wichtig. Es sind viel weniger Passanten in der Stadt unterwegs, die sonst ein warmes Getränk oder etwas zu Essen spendieren. Die Kontaktaufnahme am Tag ist außerdem für die Sozialarbeiter besonders wichtig, um die Menschen auf Schlafmöglichkeiten für die Nacht hinzuweisen. „Vieles muss man tagsüber regeln. Nachts ist es oft zu spät.“, erklärt Gerhard Roden, Leiter der Wohnungslosenhilfe der Bonner Caritas. 

 

Nicht wegschauen – im Notfall Hilfe holen!
Die kalten Nächte draußen stellen eine große Gefahr für Menschen dar, die im Freien schlafen – es drohen Unterkühlung oder gar Tod durch Erfrieren. Gerhard Roden erklärt: „Wir hatten in den vergangenen Jahren kaum kalte Winternächte. Viele Obdachlose können ihr persönliches Risiko nicht einschätzen.“

Daher gilt: Schauen Sie bitte nicht weg! Hinweise über hilfebedürftige obdachlose Menschen nehmen die Polizei sowie die Hotline des Stadtordnungsdienstes unter 0228 - 77 33 33 entgegen (montags bis freitags von 7 bis 1 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 1 Uhr).

Der Stadtordnungsdienst sowie die Polizei in der Wache GABI am Bonner Hauptbahnhof sprechen ebenfalls Obdachlose an und weisen auf Unterkunftsmöglichkeiten hin. In der Bonner U-Bahn darf in den kalten Nächten in ausgewiesenen Bereichen übernachtet werden. Auch einen Notvorrat an Schlafsäcken, warmen Sachen und Schlafsäcken haben die Beamten, um diejenigen auszustatten, die nicht in eine Notunterkunft ziehen möchten. Denn auch das kommt vor – auch wenn ausreichend Plätze zur Verfügung stünden. Umso wichtiger, dass diejenigen, die draußen verbleiben, es so warm wie möglich haben.

 

Wie kann ich Obdachlosen im kalten Winter helfen?
Die Caritas nimmt über das Spendenkonto oder über Betterplace Spenden an, mit denen sie die warmen Mittagessen an der Citystation finanziert. Auch Sachspenden, vor allem gut erhaltene Isomatten und Schlafsäcke, sind sehr willkommen. Sie können Ihre Sachspenden bei der Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes an der Pforte des Prälat-Schleich-Hauses in der Thomastraße 36 abgeben.

 

Der Verein für Gefährdetenhilfe (VFG) freut sich ebenso über Isomatten- und Schlafsack-Spenden, abzugeben bei der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Am Dickobskreuz 6, oder in der Ambulanten Pflege, Quantiusstraße 2, abgegeben werden. Kontakt unter Telefon 0228 - 72 59 126. 

 

Bitte helfen Sie mit, damit wohnungslose Menschen in Bonn unbeschadet durch die kalten Nächte kommen!