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Tablets gegen die Einsamkeit

27. März 2020;

Tablets gegen die Einsamkeit

Caritas-Altenheime starten digitale Aktion für Bewohner und Angehörige

Besucherverbot in den Altenheimen: Für die Senioren und ihre Angehörigen ist das eine belastende Zeit. Gegen die Einsamkeit hat die Caritas jetzt eine digitale Kontakt-Aktion mit Tablets gestartet. Die ersten Einsätze zeigen: Auch virtuelles Umarmen ist Balsam für die Seele.

Für Helga Curtius ist es das erste Mal, ihre Tochter so lebhaft und doch so fern auf dem Bildschirm zu sehen. „Das ist sehr schön“, sagt die 82-Jährige und winkt ihrer Tochter zu.

Für Tochter Ulrike Nonnen-Büscher ist es beruhigend, ihre Mutter wohlauf zu sehen, auch wenn die Umarmung nur virtuell und die winkende Hand doch weit weg sind. Der digitale Kontakt ist Balsam für die Seele.  „Es ist ja für alle eine absolut außergewöhnliche Zeit. Unsere Bewohner leiden natürlich unter der auferlegten Besuchersperre. Aber es ist nach wie vor die beste Möglichkeit, alte Menschen, die ja besonders gefährdet sind, vor Ansteckung zu schützen“, sagt Bereichsleitern Melanie Kölschbach.

Um die Situation ein wenig zu entspannen, kam sie auf die Idee, Tablets für die drei Altenheime der Bonner Caritas anzuschaffen. „Die Tablets bieten uns eine wunderbare Möglichkeit, den Kontakt zu Angehörigen aufrecht zu erhalten, sich zumindest auf dem Bildschirm zu sehen und irgendwie doch ein bisschen näher zu sein“, so Melanie Kölschbach. 

Auch die Pflegekräfte nimmt die auferlegte Isolierung der Senioren mit. Denn sie können ja nur bedingt das Gefühl von Einsamkeit auffangen. „Ich bin so froh, dass wir die alten Menschen auf diese Weise unterstützen können“, sagt Claudia Büchler, Mitarbeiterin im Sozialen Dienst des Alten- und Pflegeheims. „Täglich packt sie das Tablet unter den Arm, um den Senioren ihre Angehörigen ins Zimmer zu bringen. Wenn auch nur auf dem Bildschirm. 

„Ich hatte das Gefühl, das war für alle ein großer Spaß“, sagt Ulrike Nonnen-Büscher nach der Aktion. „Eine tolle Idee.“

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