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Substitutionsambulanz Heerstraße wird geschlossen

12. Juli 2019;

Die Substitutionsambulanz in gemeinsamer Trägerschaft der Ambulanten Suchthilfe von Caritas und Diakonie und der LVR-Klinik Bonn wird am Sonntag, 14. Juli 2019 geschlossen. Die letzte Vergabe erfolgt am 14.7.2019, in der Heerstraße. Die Träger hatten dies im November 2018 in einer außerordentlichen Sitzung in enger Abstimmung mit dem Amt für Soziales Wohnen der Bundesstadt Bonn entschieden und im Frühjahr 2019 bekannt gegeben. Auslöser für diese Entscheidung waren die plötzliche Kündigung des Mietvertrages für das Ambulanz-Gebäude durch die Eigentümer-Gesellschaft sowie anhaltender Fachärztemangel der LVR-Klinik Bonn für die Substitution.
Alle Patienten, die eine Versorgung wünschten, wurden in eine qualifizierte Versorgung gebracht. So werden künftig 50-60 Patienten in einer neu geschaffenen Substitutionsambulanz der LVR Klinik Bonn am Kaiser-Karl-Ring 20c substituiert und darüber hinaus psychosozial betreut. Alle anderen Patienten werden von umliegenden substituierenden Ärzten und dem Verein für Gefährdetenhilfe (VfG) versorgt. Einige Patienten erhalten weiterhin über die Fachambulanz der Ambulanten Suchthilfe von Caritas und Diakonie psychosoziale Betreuung.
Mit Hilfe der psychosozialen Betreuung war es in den vergangen Jahren möglich, Patienten eine berufliche (Wieder-)Eingliederung zu ermöglichen, sowie Umschulungen, Qualifizierungsmaßnahmen oder Praktika zu realisieren.
Die Ambulante Suchthilfe von Caritas und Diakonie wird sich im Rahmen der psychosozialen Versorgung substituierter, opiatabhängiger Patienten weiter engagieren und auch künftig die Entwicklung von Standards und neuen Betreuungsformen forcieren.
„Wir bedauern es sehr, zu diesem Schritt gezwungen zu sein“, so Diakonie-Geschäftsführer Ulrich Hamacher, Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider und Prof. Dr. Markus Banger, Ärztlicher Direktor an der LVR-Klinik Bonn. „Aufgrund einer überraschenden Kündigung des Mietverhältnisses und wegen akuten Fachärztemangels in der LVR- Klinik müssen wir unsere Einrichtung am bisherigen Standort schließen.“
In der Heerstraße existierte die Substitutionsambulanz in der heutigen Form 15 Jahre lang. Monatlich wurden bis zu 120 Patienten mit unterschiedlichen Substituten versorgt. Die Träger hatten frühzeitig Aktivitäten eingeleitet, um die weitere Versorgung der Patienten übergangslos zu sichern.


Ausführliche Informationen über die Tagesklinik in der Trägerschaft von Caritas und Diakonie finden Sie unter www.suchthilfe-bonn.de und 0228/28970128

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