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Pfandbecheraktion brachte 5.000 Euro für den guten Zweck

24. September 2010;

Pfandbecheraktion brachte 5.000 Euro für den guten Zweck
Erlös der Sammelaktion bei Museumsplatz-Konzerten geht an caritative Projekte
 
Eine einfache Idee - genial eingesetzt: Mit der Sammlung von Pfandbechern während der Konzerte auf dem Museumsplatz haben 12 ehrenamtliche Helfer rund 5.000 Euro für den guten Zweck gesammelt. Konzertbesucher konnten ihre Pfandbecher in eigens dafür präparierten Tonnen entsorgen. Die ehrenamtlichen Helfer erhielten dafür nach der Veranstaltung das Pfandgeld zurück. Unter dem Motto "Liebe macht leer" hatten die Helfer rund um Klaus Kons, Georg Seeberger und Carolin Staudt schon in den vergangenen zwei Jahren die private Pfandbecher-Aktion zugunsten sozialer Zwecke durchgeführt.
Das Geld, das bei 15 Konzerten gesammelt wurde, kommt zu gleichen Teilen drei verschiedenen Projekten zugute: Die ambulante Suchthilfe von Caritas und Diakonie wird das Geld als akute Nothilfe für Suchtkranke und deren Familien verwenden. „In der Ambulanten Suchthilfe erleben wir immer wieder, dass Suchtkranke in akute Notsituationen kommen, weil ihnen das Geld für die Grundversorgung fehlt“, sagt Karin Hennemann-Wiehler, Leiterin der Fachambulanz Sucht von Caritas und Diakonie. „Wenn die Waschmaschine kaputt geht, wenn Suchtkranke eine Ausstattung für ihre Entzugstherapie kaufen müssen, oder wenn eine Familie kurz davor steht, dass der Strom abgestellt wird, weil die Stromrechnung nicht bezahlt werden kann, dann ist die Not groß. Wie groß die Probleme sind, merken wir oft an einer hohen Nachfrage nach Lebensmittelgutscheinen. Mit der Spende können wir direkt und spontan helfen“, sagte Hennemann-Wiehler und bedankte sich bei den Sammlern für ihr ungewöhnliches Engagement.
 
Der Verein Antiimi e.V. wird die Spende für den Bau eines Waisenhauses in Burkina Faso und die Betreuung von 50 Waisenkindern einsetzen. Der dritte Teil geht an die Träger eines Projektes für junge Rockmusiker.

Das beste Spendenergebnis wurde übrigens beim BAP-Konzert im Mai erzielt. „Das ist das ältere, zahlungskräftigere Publikum“, vermutet Kons. Grundsätzlich seien die Besucher nach gelungenen Konzerten großzügiger, so die Sammler.
Die geförderten Projekte haben die Sammler aufgrund persönlicher Kontakte zu den Trägern der Projekte ausgesucht. „Wir wissen, dass das Geld dort in die richtigen Hände kommt“, sagt Kons. Auch im nächsten Jahr wollen die ehrenamtlichen Helfer wieder ihre Sammeltonnen auf dem Konzertplatz aufstellen.

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