Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

Infoveranstaltung über tagesklinische Rehabilitation bei Alkoholproblemen
02.08.2018 - Mittwoch, 05. September 2018, um 17:30 Uhr in den Räumen der Klinik Im Wingert
Elysium-Spende für City-Station
23.07.2018 - Nils Mönkemeyer übergibt 500 Euro für Mahlzeitendienst der Wohnungslosenhilfe
ROBIN GOOD und Galeria Kaufhof starten Spendenaktion für Schulmaterial
13.07.2018 - Mäppchen, Stifte & Co für einen fairen Schulstart
Integration durch Sprachbegleitung für Neuzugewanderte
03.07.2018 - Universität Bonn und Bonner Caritas erneuern ihre Kooperation
Wohnungslosenhilfe lädt ein zum Sommerfest mit buntem Programm
02.07.2018 - am Donnerstag, 5. Juli 2018, ab 11:00 Uhr,auf der Wiese der City-Station am Alten Friedhof.
Psychose-Seminar
26.06.2018 - Unser Psychose-Seminar legt eine kleine Sommerpause ein. Wir sind mit unserem Angebot wieder im Oktober für Sie da.

Neue Caritas-Fahrradbude und Werkstattbereich "Fahrradtechnik" eingeweiht

8. Dezember 2010;

Neue Caritas-Fahrradbude und Werkstattbereich „Fahrradtechnik“ eingeweiht

Caritasdirektor übt scharfe Kritik an Bundes-Kürzung bei Arbeitsgelegenheiten

Stadtdechant Monsignore Wilfried Schumacher hat in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Verwaltung, Kirche und Wirtschaft die neue Caritas-Fahrradbude sowie den Werkstattbereich „Fahrradtechnik“ der Jugendwerkstatt in der Mackestraße eingeweiht. Beide sind Einrichtungen zur Qualifizierung und Beschäftigung benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener.

Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider äußerte in seiner Rede scharfe Kritik an der Kürzung der Mittel des Bundesarbeitsministeriums für Eingliederungstitel (Arbeitsgelegenheiten) von 6,6 auf 3,8 Mrd. Euro.

„Auch in Bonn wird trotz allen gemeinsamen Engagements die Zahl der Arbeitsgelegenheiten ab dem 1. Januar 2011 spürbar sinken“, sagte Schneider. „Begleitet wird die Politik der Kürzung von menschenverachtendem Vokabular wie Sockelarbeitslosigkeit oder Leistungshemmern in Betrieben.“  Mit alledem sei nichts anderes gemeint als der Versuch, Menschen als teilhabeunwert zu deklarieren, weil unsere Wirtschaft kein Interesse an diesen Menschen habe, so Schneider.

„Wir sind keine Gesellschaft mehr, wenn wir Hunderttausenden die Teilhabe verweigern, weil wir die Instrumente der Teilhabe abschaffen um Kosten zu sparen“, betonte Schneider.

Schneider ergänzte: „So wie in der Fahrradbude und in der Jugendwerkstatt werden täglich in unterschiedlichen Maßnahmen viele Menschen bei der Bewältigung ihrer psychosozialen, familiären und sonstigen Alltagsprobleme, die sie nicht selbst in den Griff bekommen, unterstützt. Trotz ihres Handicaps erfahren sie Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben. Sie gewinnen neue Perspektiven und sie wirken und gestalten mit an unserer Gesellschaft. Jede Stelle in einer qualitativ gut durchgeführten Maßnahme ist ein Schritt gegen Ausgrenzung in unserer Gesellschaft.“

Zurück