Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

Gesprächsgruppe für allein erziehende Mütter
15.05.2018 - Mittwoch, den 6. Juni 2018, 16 - 18 Uhr
Erziehungsberatung bietet Workshop zu Themen von Familiendynamik und Familientherapie
07.05.2018 - Freitag, den 25. Mai 2018 von 16 bis 20 Uhr
Jeder Mensch braucht ein Zuhause
04.05.2018 - Fehlender Wohnraum: Mit einem Aktionsstand auf dem Martinsplatz macht der Bonner Caritasverband auf die Folgen der Wohnungskrise aufmerksam
"Hallo Baby" sucht Ehrenamtliche
30.04.2018 - Besuchsdienst von Frühe Hilfen Bonn und Marienhospital will Elternkompetenz stärken
Für einen guten Zweck in die Pedale getreten
27.04.2018 - Care Concept spendet für das Bike-House der Bonner Caritas
Psychose-Seminar
24.04.2018 - Offener Gesprächskreis am 9.Mai 2018

Neue Caritas-Fahrradbude und Werkstattbereich "Fahrradtechnik" eingeweiht

8. Dezember 2010;

Neue Caritas-Fahrradbude und Werkstattbereich „Fahrradtechnik“ eingeweiht

Caritasdirektor übt scharfe Kritik an Bundes-Kürzung bei Arbeitsgelegenheiten

Stadtdechant Monsignore Wilfried Schumacher hat in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Verwaltung, Kirche und Wirtschaft die neue Caritas-Fahrradbude sowie den Werkstattbereich „Fahrradtechnik“ der Jugendwerkstatt in der Mackestraße eingeweiht. Beide sind Einrichtungen zur Qualifizierung und Beschäftigung benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener.

Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider äußerte in seiner Rede scharfe Kritik an der Kürzung der Mittel des Bundesarbeitsministeriums für Eingliederungstitel (Arbeitsgelegenheiten) von 6,6 auf 3,8 Mrd. Euro.

„Auch in Bonn wird trotz allen gemeinsamen Engagements die Zahl der Arbeitsgelegenheiten ab dem 1. Januar 2011 spürbar sinken“, sagte Schneider. „Begleitet wird die Politik der Kürzung von menschenverachtendem Vokabular wie Sockelarbeitslosigkeit oder Leistungshemmern in Betrieben.“  Mit alledem sei nichts anderes gemeint als der Versuch, Menschen als teilhabeunwert zu deklarieren, weil unsere Wirtschaft kein Interesse an diesen Menschen habe, so Schneider.

„Wir sind keine Gesellschaft mehr, wenn wir Hunderttausenden die Teilhabe verweigern, weil wir die Instrumente der Teilhabe abschaffen um Kosten zu sparen“, betonte Schneider.

Schneider ergänzte: „So wie in der Fahrradbude und in der Jugendwerkstatt werden täglich in unterschiedlichen Maßnahmen viele Menschen bei der Bewältigung ihrer psychosozialen, familiären und sonstigen Alltagsprobleme, die sie nicht selbst in den Griff bekommen, unterstützt. Trotz ihres Handicaps erfahren sie Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben. Sie gewinnen neue Perspektiven und sie wirken und gestalten mit an unserer Gesellschaft. Jede Stelle in einer qualitativ gut durchgeführten Maßnahme ist ein Schritt gegen Ausgrenzung in unserer Gesellschaft.“

Zurück