Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

Infoveranstaltung über tagesklinische Rehabilitation bei Alkoholproblemen
16.10.2019 - Mittwoch, 06. November 2019, um 17:30 Uhr in den Räumen der Klinik Im Wingert
Als Lehrkraft die richtigen Worte finden
16.10.2019 - 2-Tages-Seminar, kostenloses Angebot für Fachkräfte am 15./16. November 2019
Die lebenslange Prägung durch unsere Herkunftsfamilie
16.10.2019 - Kostenfreies 2-Tagesseminar der Erziehungsberatung am 22./23. November 2019
Länderabend: Mittwoch, 30.10.2019,18:00 – 21:00 Uhr
04.10.2019 - „Jemen – Geschichte – Gesellschaft – Krieg & aktuelle Situation“
Willkommen: Musiker im Mondial
24.09.2019 - Fachdienst für Integration und Migration sucht Musiker*innen für „Wohnzimmerkonzerte“
Fotoaktion zum Tag der Wohnungslosen
10.09.2019 - Mittwoch, 11.9.2019 im Bonner Münster-Carré von 11-15 Uhr

Neue Caritas-Fahrradbude und Werkstattbereich "Fahrradtechnik" eingeweiht

8. Dezember 2010;

Neue Caritas-Fahrradbude und Werkstattbereich „Fahrradtechnik“ eingeweiht

Caritasdirektor übt scharfe Kritik an Bundes-Kürzung bei Arbeitsgelegenheiten

Stadtdechant Monsignore Wilfried Schumacher hat in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Verwaltung, Kirche und Wirtschaft die neue Caritas-Fahrradbude sowie den Werkstattbereich „Fahrradtechnik“ der Jugendwerkstatt in der Mackestraße eingeweiht. Beide sind Einrichtungen zur Qualifizierung und Beschäftigung benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener.

Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider äußerte in seiner Rede scharfe Kritik an der Kürzung der Mittel des Bundesarbeitsministeriums für Eingliederungstitel (Arbeitsgelegenheiten) von 6,6 auf 3,8 Mrd. Euro.

„Auch in Bonn wird trotz allen gemeinsamen Engagements die Zahl der Arbeitsgelegenheiten ab dem 1. Januar 2011 spürbar sinken“, sagte Schneider. „Begleitet wird die Politik der Kürzung von menschenverachtendem Vokabular wie Sockelarbeitslosigkeit oder Leistungshemmern in Betrieben.“  Mit alledem sei nichts anderes gemeint als der Versuch, Menschen als teilhabeunwert zu deklarieren, weil unsere Wirtschaft kein Interesse an diesen Menschen habe, so Schneider.

„Wir sind keine Gesellschaft mehr, wenn wir Hunderttausenden die Teilhabe verweigern, weil wir die Instrumente der Teilhabe abschaffen um Kosten zu sparen“, betonte Schneider.

Schneider ergänzte: „So wie in der Fahrradbude und in der Jugendwerkstatt werden täglich in unterschiedlichen Maßnahmen viele Menschen bei der Bewältigung ihrer psychosozialen, familiären und sonstigen Alltagsprobleme, die sie nicht selbst in den Griff bekommen, unterstützt. Trotz ihres Handicaps erfahren sie Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben. Sie gewinnen neue Perspektiven und sie wirken und gestalten mit an unserer Gesellschaft. Jede Stelle in einer qualitativ gut durchgeführten Maßnahme ist ein Schritt gegen Ausgrenzung in unserer Gesellschaft.“

Zurück