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Muslime und Caritas luden zu Friedensgebet ein

23. November 2015;

 

الإرهاب يستهدفنا جميعا.

يعتصرنا الحزن على ضحايا الإرهاب في باريس وكل أنحاء العالم.

نحن مع التعايش السلمي بين الحضارات والاديان.

Der Terror trifft uns alle!

Wir trauern um die Opfer der Terroranschläge in Paris und in der ganzen Welt.

Wir stehen für ein friedliches Zusammenleben der Religionen und Kulturen.

  

Muslime und Caritas luden zu Friedensgebet ein

Zeichen setzten: Gemeinsame Initiative für ein friedliches Zusammenleben

 

Genau eine Woche nach den Attentaten in Paris luden der Vorstand der Al-Muhajirin-Moschee und die Bonner Caritas in einer gemeinsamen Initiative zu einem Friedensgebet in die Al-Muhajirin-Moschee nach Bonn-Tannenbusch ein. Rund 130 Menschen folgen der Einladung in die Moschee. Der Imam, Mohammed Zemzemi, und Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider sprachen zu Beginn erklärende Worte, die ins Deutsche und ins Arabische übersetzt wurden.

„Gerade in Tannenbusch erleben wir - auch als Caritas - mit der Moschee seit Jahren wertvolle Begegnungen und Austausche. Aus diesen Begegnungen und auch zusammen mit den Muslimen in unserem Caritasverband, ist uns gerade in diesen Tagen bewusst, dass solche Attentäter nichts mit den gläubigen Muslimen gemeinsam haben, die in Frieden hier in Bonn mit uns zusammen leben. Unser Handeln und unser Gebet richten sich darauf, dass wir alle in einer Gemeinschaft zusammenleben wollen, in der wir uns gegenseitig fördern und unterstützen“, so Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider. „Wir alle brauchen Wertschätzung und Respekt voreinander damit diese Gemeinschaft gelingen kann.“

 

Anschließend beteten alle gemeinsam ein Bittgebet auf Arabisch und auf Deutsch: Die 1. Sure im Koran. Danach gab es einige Schweigeminuten. Am Eingang hatten Mitglieder der muslimischen Gemeinde Rosen an die Besucher verteilt. Als Zeichen der Trauer und Solidarität legten die Besucher die Rosen vor einem Plakat mit dem Leitmotiv des Friedensgebetes nieder:

 

Der Terror trifft uns alle!

Wir trauern um die Opfer der Terroranschläge in Paris und in der ganzen Welt.

Wir stehen für ein friedliches Zusammenleben der Religionen und Kulturen.

 

Im Anschluss an das Gebet nutzten viele Besucher die Gelegenheit, bei einer Tasse Tee miteinander ins Gespräch zu kommen.

  

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