Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

Familienpatinnen dringend gesucht
18.03.2019 - Caritas Bonn stellt neues Konzept vor – flexibel und am Bedarf orientiert
Infoveranstaltung über tagesklinische Rehabilitation bei Alkoholproblemen
14.03.2019 - Mittwoch, 03. April 2019, um 17:30 Uhr in den Räumen der Klinik Im Wingert
Wenn Eltern keinen Schutz bieten
13.03.2019 - Katja Dörner (MdB) informierte sich über Hilfsangebote bei „update"
Eine Suppe für Haiti
21.02.2019 - Spendenaktion in der KostBar vom 25.2. bis 1.3.2019
Wenn Familie auseinandergeht
20.02.2019 - Caritas-Beratungsstelle mit Gruppe für Väter nach Trennung und Scheidung
Stress mit Schule und Hausaufgaben?
18.02.2019 - Infoabend für Eltern von Grundschulkindern am Mittwoch, 13. März 2019

MUT-TOUR machte Station in Bonn

4. Juli 2016;

MUT-TOUR machte Station in Bonn

Caritas unterstützt Aktionsprogramm auf Rädern gegen Stigmatisierung von Depression

 

Depression entstigmatisieren und Mut machen – darum geht es bei der bundesweiten MUT-TOUR, die auch in Bonn Halt machte. Der psychosoziale Fachdienst der Caritas mit Sozialpsychiatrischem Zentrum, Lern- und Trainingszentrum und der KostBar unterstützte die MUT-TOUR mit einem eigenen Stand und Aktionen auf dem Friedensplatz. „Wir erleben in unserer täglichen Arbeit, wie wichtig es ist, Betroffenen Mut machen, zu sich zu stehen. Und wir wollen Nicht-Betroffene ermutigen, Erkrankten offener zu begegnen“, so Anita Schönenberg, Fachbereichsleitung bei der Bonner Caritas. „Es gibt immer noch zu viele Menschen, die mit dieser Krankheit nicht offen umgehen können. Wir wollen, dass Depression keine Tabu-Thema bleibt.“

Der Angehörigenverein Hilfe für psychisch Kranke, Aktion psychisch Kranke e.V., der Bundesverband der Angehörigen und der ADFC beteiligten sich an der Aktion in Bonn.

Die MUT-TOUR ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Rädern, das seit 2012 durch Deutschland fährt und einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leistet. Ziel ist es, Menschen mit und ohne Depressionserfahrungen zusammenzubringen und gemeinsam in Bewegung zu sein. Dieses Jahr geht Initiator Sebastian Burger mit 52 Tandemfahrern mit und ohne Depressionserfahrung auf die MUT-TOUR 2016, um Aufklärungsarbeit zu leisten und Gemeinschaft zu erleben – rund 7.300 Kilometer werden von insgesamt vier Teams zurückgelegt, zwei davon sind auf Rädern unterwegs, jeweils ein Team mit dem Kajak sowie eins mit zwei Eseln. Die dreimonatige Staffelfahrt startet am 4. Juni in Heidelberg und endet am 3. September in Bremen. In über 70 Städten auf der Strecke sind Menschen mit – auch ohne Depressionen – eingeladen, auf Tagestouren mitzuradeln, mitzuwandern oder mitzupaddeln und damit ein Zeichen zu setzen.

 

Mitmach-Möglichkeiten zwischen 70 Städten

Wer seine Solidarität zeigen, die MUT-TOUR lokal unterstützen will, schwingt sich in seiner Heimat für einige Stunden in den eigenen Sattel oder macht sich zu Fuß auf den Weg und begleitet die Tandemfahrer auf leichten Tagestouren, die vom ADFC geführt werden. Eine Liste aller Städte mit Mitmach-Aktionen finden Interessierte unter mut-tour.de/mitmachen.

Zurück