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Immer mehr Jugendliche sind glücksspielsüchtig

30. Mai 2012;

Immer mehr Jugendliche sind glücksspielsüchtig

Beratung und Behandlung bei GAME OVER – Unterstützung für Angehörige

Rund 4.000 Menschen im Raum Bonn sind glücksspielsüchtig. Nach dem aktuellen Bericht der Bundesdrogenbeauftragten, Mechthild Dyckmans, steigt die Zahl der von Glückspielsucht betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsene drastisch. In der Bonner Fachambulanz für Spieler GAME OVER ist jeder fünfte Klient unter 20 Jahren alt.

„Die Sucht nach dem Glück beim Spiel erfasst immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene. Wir merken das sehr deutlich an unseren Zahlen in der Fachambulanz“, sagt Bernd Uellendahl von GAME OVER. „Neben Glücksspielautomaten und Spielbanken sind es auch die Internetangebote zum Glücksspiel, die viele Menschen in die Sucht und den Ruin treiben. Betroffen sind ja nicht nur die Spieler selbst, sondern auch die Partner, ganze Familien. Am meisten leiden dabei die Kinder. Deswegen legen wir auch besonderen Wert auf die Unterstützung der Angehörigen.“

Bei ihrem Start 2007 beriet die Fachambulanz für Spieler GAME OVER 25 Süchtige. In 2009 waren es bereits 53 betroffene Glücksspieler (47 Männer, 6 Frauen) sowie 10 Angehörige, die von GAME OVER beraten wurden.

Im Jahr 2011 stieg die Zahl auf 120 betroffene Glücksspieler (95 Männer, 25 Frauen) sowie 26 Angehörige (Eltern oder PartnerInnen). 

Die Fachambulanz für Spieler GAME OVER bietet Beratung und Information, Einzel-, Paar- und Familiengespräche sowie Krisenhilfe. Zudem führt GAME OVER Rehabilitationsmaßnahmen durch. Die offene Sprechstunde findet donnerstags von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr statt. GAME OVER ist Teil der Ambulanten Suchthilfe Bonn, eine Kooperation von Caritas und Diakonie.

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