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Caritas startet Aktion Stromsparcheck

24. März 2009;

Logo+Stromsparcheck
Caritas startet Aktion Stromsparcheck
Kostenloser Service für benachteiligte Familien mit Bonn-Ausweis
 
Die Stromkosten sind in den vergangenen Jahren extrem gestiegen. Gleichzeitig blieben die Regelsätze für Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Wohngeld auf niedrigem Niveau. Die Folge: Viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie die Energie-Rechnungen bezahlen sollen.
 
Um diesen Haushalten zu helfen, haben der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) die Aktion „Stromspar-Check“ ins Leben gerufen (www.stromspar-check.de). Interessierte Haushalte können sich an eine örtliche Caritas-Stelle wenden und einen Termin für ihren persönlichen „Stromspar-Check“ vereinbaren. Die Beratung ist kostenlos.
 
Das Besondere an dem Projekt: Die von der Caritas geschulten Stromsparhelfer sind selbst Langzeitarbeitslose, die durch das Projekt einen Job und zusätzliche Qualifizierung erhalten. In Bonn sind jetzt 6 Stromsparhelfer an den Start gegangen.
 
Seit dem 16. März 2009 beraten sie Empfänger von Arbeitslosengeld II und anderen Soziallleistungen über Einsparmöglichkeiten beim Stromverbrauch. Nach Expertenangaben lassen sich durch den Stromsparcheck und daraus resultierende Maßnahmen bis zu 100 Euro im Jahr einsparen.
 
Alle Familien mit Bonn-Ausweis sowie Empfänger von Arbeitslosengeld II und anderen Sozialleistungen können an dem Projekt teilnehmen. Der Stromsparcheck besteht aus zwei Hausbesuchen. Beim ersten Mal machen geschulte Stromsparhelfer eine Bestandsaufnahme. Beim zweiten Besuch erteilen sie qualifizierte Ratschläge zum Stromsparen.
 
Die Kunden erhalten zudem kostenlos Stromspargeräte wie Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten oder TV-Abschalter. Die Soforthilfen haben einen Wert von ca. 70 Euro.
  
Ziele des Projektes: 
  1. Finanzielle Entlastung einkommensschwacher Haushalte  
  2. Qualifizierung und Beschäftigungsförderung Langzeitarbeitsloser (Empfänger von Arbeitslosengeld II) sowie Reintegration in den Arbeitsmarkt 
  3. Beitrag zum Klimaschutz (CO2-Einsparung)  
  4. Künftige Einbindung in das Projekt „Nachbarschaftszentrum Tannenbusch“

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