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Aktuelle Meldungen

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11.05.2020 - Eingeschränkte Besuchszeiten – Voranmeldung - strikte Hygieneregeln 
Netzwerk Frühe Hilfen startet Online-Umfrage 
01.05.2020 - Leben in Coronazeiten – Auswirkungen und neue Hilfeansätze für Familien
Wir kontakten auf allen Kanälen – mit Abstand
03.04.2020 - Das CaTz der Caritas - auch in Corona-Zeiten für psychisch Kranke geöffnet 
Tablets gegen die Einsamkeit
27.03.2020 - Caritas-Altenheime starten digitale Aktion für Bewohner und Angehörige
Infoveranstaltung über tagesklinische Rehabilitation bei Alkoholproblemen
13.02.2020 - Die Infoveranstaltung ist aufgrund der aktuellen Situation abgesagt.
Drittes „Wohnzimmerkonzert“ in Haus Mondial
13.02.2020 - Donnerstag, 13.02.2020 um 19:30 Uhr mit einem stimmungsvollen Konzert von VALENTINE

Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans besuchte Bonner Diamorphinambulanz

16. April 2012;

Die Bundesdrogenbeauftragte, Mechthild Dyckmans, besuchte am Dienstag, 17. April 2012, die Bonner Diamorphinambulanz. Die Bonner Ambulanz besteht seit genau zehn Jahren. Sie war die Erste dieser Art. Aus der ehemaligen klinischen Studie, an der sieben bundesdeutsche Städte teilnahmen, ist seit dem 1. Januar 2011 eine Regelversorgung geworden. Das heißt, dass Diamorphin (synthetisch hergestelltes Heroin) als Medikament zugelassen wurde. Mit Diamorphin werden schwerstheroinabhängige Menschen behandelt, bei denen sonstige Behandlungen (z.B. Methadon) nicht den gewünschten Erfolg zeigen.

Bei der neuen Sucht-Therapie gibt die Bonner Ambulanz Diamorphin kontrolliert an Schwerstheroinabhängige ab. Zudem werden deren körperliche und psychische Begleiterkrankungen am Universitätsklinikum Bonn interdisziplinär behandelt. Neben der suchtmedizinischen Versorgung ist die psychosoziale Betreuung ein wichtiger verpflichtender Teil der Behandlung Schwerstheroinabhängiger. Diese Betreuung wird von der Ambulanten Suchthilfe (eine Kooperation von Caritas und Diakonie) durchgeführt. So können Begleitprobleme für die Gesellschaft (Drogenassoziierte Straftaten, Dealen mit Drogen etc.) gemildert und das Überleben von Schwerstheroinabhängigen gesichert werden. Den Betroffenen können neue Lebensperspektiven gegeben werden, ohne die ständige Not zur Beschaffung von Drogen.

Träger der Diamorphinambulanz sind das Universitätsklinikum Bonn, der Caritasverband Bonn und das Diakonische Werk. Die Substitutionsbehandlung mit Diamorphin wird seit dem 1. Januar 2011 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Kostenträger der psycho-sozialen Betreuung ist die Stadt Bonn.                                                                                     

 

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