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Aktuelle Meldungen

Infoveranstaltung über tagesklinische Rehabilitation bei Alkoholproblemen
14.06.2019 - Mittwoch, 03. Juli 2019, um 17:30 Uhr in den Räumen der Klinik Im Wingert
Faßbender-Stiftung spendet für Nachbarschaftstreff Celsius
23.05.2019 - Mieter bedanken sich mit internationalem Buffet
Damit soziale Teilhabe nicht baden geht
22.05.2019 - Lions-Club Bonn Beethoven spendet für Schwimmkurse an ROBIN GOOD
Workshop zu Themen von Familiendynamik und Familientherapie
14.05.2019 - Freitag, 17. Mai 2019, 16-20 Uhr, Teilnahme ist kostenlos
Podiumsdiskussion zum  Thema Seenotrettung mit spannenden Gästen
09.05.2019 - Haus Mondial, 16. Mai 2019, 18:30 Uhr, Fritz-Tillmann-Str. 9, 53113 Bonn
"Auf und davon - (un) freiwillig unterwegs?"  
09.05.2019 - Ausstellung zu Flucht, Vertreibung, Migration im Spiegel von Zeiten und Schicksalen, 6.-16. Mai im Haus Mondial, Fritz-Tillmann-Str. 9, 53113 Bonn

Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans besuchte Bonner Diamorphinambulanz

16. April 2012;

Die Bundesdrogenbeauftragte, Mechthild Dyckmans, besuchte am Dienstag, 17. April 2012, die Bonner Diamorphinambulanz. Die Bonner Ambulanz besteht seit genau zehn Jahren. Sie war die Erste dieser Art. Aus der ehemaligen klinischen Studie, an der sieben bundesdeutsche Städte teilnahmen, ist seit dem 1. Januar 2011 eine Regelversorgung geworden. Das heißt, dass Diamorphin (synthetisch hergestelltes Heroin) als Medikament zugelassen wurde. Mit Diamorphin werden schwerstheroinabhängige Menschen behandelt, bei denen sonstige Behandlungen (z.B. Methadon) nicht den gewünschten Erfolg zeigen.

Bei der neuen Sucht-Therapie gibt die Bonner Ambulanz Diamorphin kontrolliert an Schwerstheroinabhängige ab. Zudem werden deren körperliche und psychische Begleiterkrankungen am Universitätsklinikum Bonn interdisziplinär behandelt. Neben der suchtmedizinischen Versorgung ist die psychosoziale Betreuung ein wichtiger verpflichtender Teil der Behandlung Schwerstheroinabhängiger. Diese Betreuung wird von der Ambulanten Suchthilfe (eine Kooperation von Caritas und Diakonie) durchgeführt. So können Begleitprobleme für die Gesellschaft (Drogenassoziierte Straftaten, Dealen mit Drogen etc.) gemildert und das Überleben von Schwerstheroinabhängigen gesichert werden. Den Betroffenen können neue Lebensperspektiven gegeben werden, ohne die ständige Not zur Beschaffung von Drogen.

Träger der Diamorphinambulanz sind das Universitätsklinikum Bonn, der Caritasverband Bonn und das Diakonische Werk. Die Substitutionsbehandlung mit Diamorphin wird seit dem 1. Januar 2011 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Kostenträger der psycho-sozialen Betreuung ist die Stadt Bonn.                                                                                     

 

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