Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

Mit dem Wohnführerschein ein Zuhause finden
12.10.2018 - Für den Mietermarkt qualifizieren - Ehrenamtliche als Coach gesucht
Einladung zum 3. Palliativ- und Hospiztag am 11. Oktober 2018
25.09.2018 - Zertifizierte Fortbildungsveranstaltung für beruflich Pflegende
Mitmach-Werkstatt in Haus Mondial
24.09.2018 - Nähcafé und Kreativwerkstatt, Anmeldung unter 0228 26717-0
Mama, ich muss mal!
13.09.2018 - Eltern-Infoabend zum Thema Sauberkeitserziehung
Caritas eröffnete Tagespflege auf dem Brüser Berg
10.09.2018 - Telefonische Erreichbarkeit zurzeit nur unter Tel. 0163 – 300 75 20
Caritas beim Weltkindertag
10.09.2018 - Sonntag, 16. September 2018, von 11:00 bis 17:00 Uhr, auf dem Bonner Marktplatz.

Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans besuchte Bonner Diamorphinambulanz

16. April 2012;

Die Bundesdrogenbeauftragte, Mechthild Dyckmans, besuchte am Dienstag, 17. April 2012, die Bonner Diamorphinambulanz. Die Bonner Ambulanz besteht seit genau zehn Jahren. Sie war die Erste dieser Art. Aus der ehemaligen klinischen Studie, an der sieben bundesdeutsche Städte teilnahmen, ist seit dem 1. Januar 2011 eine Regelversorgung geworden. Das heißt, dass Diamorphin (synthetisch hergestelltes Heroin) als Medikament zugelassen wurde. Mit Diamorphin werden schwerstheroinabhängige Menschen behandelt, bei denen sonstige Behandlungen (z.B. Methadon) nicht den gewünschten Erfolg zeigen.

Bei der neuen Sucht-Therapie gibt die Bonner Ambulanz Diamorphin kontrolliert an Schwerstheroinabhängige ab. Zudem werden deren körperliche und psychische Begleiterkrankungen am Universitätsklinikum Bonn interdisziplinär behandelt. Neben der suchtmedizinischen Versorgung ist die psychosoziale Betreuung ein wichtiger verpflichtender Teil der Behandlung Schwerstheroinabhängiger. Diese Betreuung wird von der Ambulanten Suchthilfe (eine Kooperation von Caritas und Diakonie) durchgeführt. So können Begleitprobleme für die Gesellschaft (Drogenassoziierte Straftaten, Dealen mit Drogen etc.) gemildert und das Überleben von Schwerstheroinabhängigen gesichert werden. Den Betroffenen können neue Lebensperspektiven gegeben werden, ohne die ständige Not zur Beschaffung von Drogen.

Träger der Diamorphinambulanz sind das Universitätsklinikum Bonn, der Caritasverband Bonn und das Diakonische Werk. Die Substitutionsbehandlung mit Diamorphin wird seit dem 1. Januar 2011 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Kostenträger der psycho-sozialen Betreuung ist die Stadt Bonn.                                                                                     

 

Zurück