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Bonner Stadtsoldaten machen mobil

9. Juni 2009;

Bonner Stadtsoldaten machen mobil
Karnevalsverein spendet Bus für Altenhilfeeinrichtungen der Caritas
Im Alter mobil sein – das ist ein Wunsch, der nun bei den Bewohnern der Altenhilfeeinrichtungen der Caritas in besonderer Weise in Erfüllung geht. Eine  Spende der Bonner Stadtsoldaten macht es möglich. Die Stadtsoldaten stellen kostenlos einen Kleinbus zur Verfügung, der in allen Altenhilfeeinrichtungen der Caritas zum Einsatz kommen soll. „Wir danken den Bonner Stadtsoldaten sehr für diese Spende“, sagte Caritas-Vorstand Karl Wilhelm Starcke. „Mit dem Bus können wir für die Bewohner unserer Altenhilfeeinrichtungen sowie unsere Mieter, Gäste und Patienten attraktive Angebote schaffen, die sonst nur unter erschwerten Bedingungen möglich wären.“
Der Bus ist für den Einsatz in den drei stationären Altenhilfeeinrichungen (Altenheim Herz-Jesu-Kloster Ramersdorf, Alten- und Pflegeheim Marienhaus sowie Sebastian-Dani-Alten- und Pflegeheim) gedacht. Außerdem soll er auch von Mietern des Begleiteten Service-Wohnens, Gästen der Altenbegegnungsstätte Thomas Morus sowie Patienten der Ambulanten Pflegedienste genutzt werden können.
Der Bus soll eingesetzt werden für:
-       Erinnerungsfahrten (Fahrten mit biografischem Hintergrund)
-       Monatliche Ausflugsfahrten (Weinlese an der Ahr, Freilichtmuseum Kommern, Wildgehege Waldau, Stadtbesuch in Ahrweiler, Bad Münstereifel o.ä.)
-       „Urlaubsreisen“ unter dem Motto „Urlaub ohne Koffer“
-       Stadt-/Rundfahrten im Umfeld von Bonn
-       Besuch von Sportveranstaltungen
-       Erfüllung „letzter“ Wünsche für Schwerkranke und deren Angehörige
-       Transporte zu gemeinsamen Veranstaltungen (Seniorengottesdienst, Alt und Jung in einem Boot, Karnevalssitzungen etc.)
-       Fahrten zu benachbarten Altenhilfeeinrichtungen
-       Abhol- und Bringservice für Bewohner und Mieter
-       Einkaufsfahrten
-       Fahrten zu überregionalen Veranstaltungen
-       Arztbesuche
 
„Ein solches Fahrzeug ermöglicht Aktionen und Erlebnisse, die den Menschen ein Gefühl von Selbständigkeit, Unabhängigkeit und Wertschätzung vermitteln“, sagte Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider. „Verschüttet geglaubte Ressourcen können neu erfahren werden. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Mobilität im Alter geleistet, der dazu beiträgt, den „LebensWert Alter“ bewusster wahrzunehmen.“

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