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Alten- und Pflegeheim Marienhaus nach Jahren der Sanierung eingeweiht

25. November 2009;

Offenes Haus mit neuem Innenleben
Alten- und Pflegeheim Marienhaus nach Jahren der Sanierung eingeweiht
 
Das Alten- und Pflegeheim Marienhaus der Caritas wurde am 25.11.2009 im Rahmen eines Festgottesdienstes mit Weihbischof Dr. Heiner Koch wiedereröffnet. Seit 1999 befindet sich das Gebäude im Besitz der Caritas. Zuvor gehörte es der Kirchengemeinde St. Martin. Erste Bauarbeiten begannen bereits 1988. In den vergangenen zehn Jahren wurde das Marienhaus grundsaniert, d.h. brandschutztechnisch und auch konzeptionell und architektonisch auf einen modernen Stand gebracht.
„Unser Ziel war es, dieses historische Haus so zu sanieren und umzubauen, dass wir unseren Bewohnern großzügigere, moderne Zimmer und offene Gemeinschaftsbereiche anbieten können. Auch eine Öffnung nach außen war unser Anliegen“, sagte Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider. „Ich bin froh, dass wir mit dem Marienhaus über ein nun modernes Haus mitten in der Bonner Innenstadt verfügen, das wir in Zukunft auch für Andere nutzbar machen werden.“
Die Bauarbeiten erfolgten bei laufendem Betrieb.
Helligkeit, Transparenz und ein barrierefreier Zugang sowohl im Eingangsbereich als auch zu den einzelnen Zimmern waren Prämisse für die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten. Der Empfang wurde komplett umgestaltet und nach drei Seiten geöffnet. Alle 59 Einzelzimmer und 16 Doppelzimmer wurden renoviert und mit neuen Badanlagen ausgestattet. Es gibt nun eine Caféteria, große, freundliche Aufenthaltsräume der Wohnbereiche, Gemeinschaftsräume, eine neue Hauptküche und eine Gartengalerie. Die komplette Elektrotechnik, Heiztechnik und Lichttechnik wurden erneuert.
Besonderheit ist der neu eingerichtete Bereich für 19 an Demenz erkrankte Bewohner. Dort gibt es jetzt nicht nur einen komfortablen Aufenthaltsraum, sondern auch eine große Balkonanlage. Für eine bessere Orientierung sorgt die neue Farbgestaltung der Räume bzw. Stockwerke.
Neue Wohnküchen, in denen Familienatmosphäre entstehen kann, tragen dazu bei, dass sich die Bewohner in „ihrem“ Haus wohl fühlen.
In 2010 wird am Marienhaus ein 800 m² großer demenzgerechter Sinnesgarten entstehen – mit Wasserspielen, Klangspielen, Kräuterschnecke, alten Obstbäumen und Hochbeeten. Außerdem soll die Kapelle, die auch von Externen genutzt werden kann, im kommenden Jahr modernisiert werden.

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